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Hilden Wains brauchen endlich eine eigene Sportanlage

FDP-Fraktionsvorsitzender Rudi Joseph enttäuscht über die Haltung von SPD, Grünen und dUH

Am 11. 11. entgingen die Hilden Wains nur knapp einer Katastrophe. Die SPD erinnerte sich im Stadtentwicklungsausschuss nicht mehr an ihre Zusagen im Kommunalwahlkampf und votierte – zusammen mit Grünen und dUH – für das endgültige Aus für eine Soft- und Baseballanlage auf Hildener Boden. Sie nimmt damit den Tod des Vereins billigend in Kauf.

Die CDU sah sich gleichfalls plötzlich nicht mehr in der Lage, der Schaffung einer Soft- und Baseballanlage im Hildener Westen zuzustimmen, und regte eine erneute grundsätzliche Suche nach einem geeigneteren Standort an. Das hätte eine Lösung des drängenden Problems auf den Sanktnimmerleinstag verschoben und gleichfalls den Untergang – wenn auch schleichend - für den seit 23 Jahren in Hilden beheimateten Verein bedeutet, denn schon seit Jahren sind die Hilden Wains heimatlos.

Dass das Schlimmste für die Wains verhindert werden konnte, verdanken sie der FDP, der es kraft ihrer Argumente gelang, ein überwältigendes ‚Nein’ zu verhindern. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Dr. Heimo Haupt, entlarvte in einer kämpferisch starken Rede viele Argumente der Baseballgegner als gezielte Falschinformationen und erinnerte SPD und CDU an ihre vor dem Wahlkampf eingegangene Verantwortung für den Verein. FDP-Ratsherr Friedhelm Burchartz ergänzte durch eine mit viel persönlichem Engagement vorgetragene Philippika, in der er die gezielt gestreuten Falschmeldungen selbsternannter Ökologen mit großer Fachkompetenz zurückwies.

FDP, eine gewandelte CDU und die BA konnten schließlich mit 10:9 Stimmen durchsetzen, dass ein ergänzendes faunistisches Gutachten in der nächsten Vegetationsperiode für das geplante Gebiet erstellt und den Hilden Wains für die Übergangszeit ein Ausweichgelände bereitgestellt wird.

Die FDP zeigte sich über dieses Abstimmungsergebnis hochzufrieden: „Die FDP wird auch weiterhin zu ihrem Wort stehen, den Hilden Wains eine Heimstätte zu geben! Wir bleiben dran!“, verspricht Rudi Joseph.

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