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Pläne der Verwaltung zum sozialen Wohnungsbau sind nicht zustimmungsfähig

Die Verwaltung hat in der Sitzung des Wirtschafts- und Wohnungsbauförderungsausschusses erneut vorgeschlagen, drei weitere städtische Grundstücke für den öffentlich geförderten Wohnungsbau freizugeben. Die FDP-Fraktion befürwortet lediglich den Standort an der Hochdahler Straße. „Hilden verfügt bereits heute über 1.287 Sozialwohnungen. Daneben schaffen wir weitere Wohneinheiten an der Kirchhofstraße und auf dem Albert-Schweitzer-Gelände. Die Pläne der Verwaltung schießen über ihr Ziel hinaus“, meint der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten, Rudolf Joseph. Aus Sicht der FDP führt die Bebauung zu einem Verlust von weiteren Grünflächen und Spielmöglichkeiten für kleine Kinder. „Wir betonieren uns nach und nach zu Lasten der kommenden Generationen zu. Es ist dringend geboten, die wenigen Freiflächen am Stadtrand zu erhalten“, so Joseph. Er kritisiert, dass nach dem Willen der Verwaltung zudem ein Spielplatz am Bruchhauser Kamp den Bauvorhaben zum Opfer fallen soll. „Der Spielplatz ist entgegen der Behauptungen von Herrn Beigeordneten Danscheidt in einer hervorragenden Verfassung. Die Spielgeräte sind sicher und in einem neuwertigen Zustand. Diese Merkmale treffen auf den Alternativ-Spielplatz an der Pestalozzistraße überhaupt nicht zu. Dieser Spielplatz ist für ältere Kinder und von der Straße schlecht einsehbar“, führt der Fraktionsvorsitzende weiter aus.

Auch das über 2.000qm² große Grundstück an der Overbergstraße will die FDP nicht für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau zur Verfügung stellen. „Die breite Mehrheit im Rat aus SPD/CDU verscherbelt Hildens Tafelsilber. Das Grundstück befindet sich in bester Wohnlage und würde auf dem freien Markt einen hohen Preis erzielen“, ist sich Rudolf Joseph sicher. Geld, was die Stadt Hilden aufgrund der schlechten Haushaltslage dringend gebrauchen könnte. „Der CDU scheint auch in Hilden ihre ökonomische Kompetenz abhandengekommen zu sein. Anders kann ich mir die Zustimmung zu diesem Projekt nicht erklären. Wir appellieren gerade an die Christdemokraten, ihr Stimmverhalten im Sinne der Haushaltskonsolidierung zu überdenken“, kritisiert Joseph abschließend.  

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