Rudi Joseph stellt sich der Diskussion

Rudi Joseph diskutiert am 21. April 2009 im Bürgerhaus als Gast bei 'Haus & Grund' mit den Bürgermeisterkandidaten von SPD, CDU und BA.

 

Rudi Joseph, seit rund 10 Jahren selbst Mitglied im Haus- und Grundbesitzerverein, stellte als Bürgermeisterkandidat der FDP seine Politik für die Zukunft Hildens vor: Hauptziel ist für ihn, seine Heimatstadt mittelfristig zu entschulden. „Stadtentwicklung und Haushaltssanierung sind kein Widerspruch.“ Er stehe für die Stärkung des Mittelstands, der Wirtschaft, des Einzelhandels. In seinen Ausführungen betonte er seine breite Erfahrung als Unternehmer, als Eigentümer und Vermieter. „Gute Wirtschaftspolitik ist die beste Sozialpolitik. - Sozial ist, was Arbeit schafft!“, sagte Joseph.
 
Weiter wies Joseph auf fatale Fehler bei der Stadtentwicklung hin. So seien z. B. auf der Mittelstraße die Gebäude von ‚C & A’ und ‚H & M’ ohne den Bau einer Tiefgarage genehmigt worden. Bei der Genehmigung des neu entstehenden Gebäudes der Sparkasse HRV wurde ebenfalls auf eine Wohnbebauung verzichtet. Am Kronengarten solle ein altes Parkhaus abgerissen werden, um einer neuen Parkgarage Platz zu machen; von Wohnbebauung wiederum kein Gedanke. „Wir benötigen Wohnraum in der Innenstadt!“, so Rudi Joseph. „Parkplatzangebot gehört bei einer modernen Architektur in die Erde“. Diese Entwicklung ist für Joseph nicht hinnehmbar.
 
 
 
Am 27. April 2009 stellt sich Rudi Joseph den Fragen der Mitglieder des BV-Hilden Nord
 
 
 
Er betonte, dass diese Diskussionsrunde mit den BM-Kandidaten von SPD und CDU im Bürgertreff Lortzingstraße quasi ein Heimspiel für ihn sei. Hier im Hildener Norden sei er an der Elb groß geworden, hier habe er als Jugendlicher Fußball gespielt.
 
Joseph ging dann politisch ‚in die Vollen’: Als dynamischer Hildener Unternehmer in der zweiten Generation wolle er als Bürgermeister Fenster und Türen im Rathaus aufreißen und frischen Wind hindurchfegen lassen. Entscheidend für ihn seien die Grundprinzipien Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit.
 
Anders als die beiden anderen Kandidaten sei für ihn entscheidend: „Raus aus den Altschulden, Vermeidung von Neuverschuldung“. Das Geld auf dem ‚Bürgersparbuch’ gehöre den Bürgern, mit ihm als Bürgermeister sei eine andere Verwendung der Gelder nicht zu machen.
 
Joseph werde die Stärkung des Mittelstands zur Chefsache machen. Er wolle neue Investoren nach Hilden holen und das vorhandene wirtschaftliche Gefüge pflegen: Dazu gehören z.B. die Öffnung der Weststraße, ein zügiger Verkehrsfluss auf der Walder Straße und die Senkung der Gewerbesteuer um 5 Punkte.