Rudi Joseph vertritt (ohne sich auf Manuskripte stützen zu müssen) erfolgreich seine liberalen Positionen

Erster Ökumenischer Tag der Hildener Kirchen auf der St. Konrad Allee
 am 27. Juni 2009
 
Die Evangelische Kirchengemeinde und die Katholischen Pfarrgemeinden gaben (zusammen mit einzelnen Freikirchen) den Hildener Bürgermeisterkandidaten von BA, CDU, FDP und SPD die Möglichkeit, ihre Positionen in einer Podiumsdiskussion darzulegen.
 
Als selbständiger Unternehmer kommt Joseph beruflich auf eine Arbeitswoche von ca. 40 – 60 Stunden. In ruhigen politischen Zeiten kommen noch einmal etwa 20 Sunden ehrenamtliche Ratsarbeit als Fraktionsvorsitzender der FDP hinzu. Seine Ziele als Bürgermeister sind u.a.: mittelfristiger Abbau von Schulden; Erwirtschaften vor Verteilen, denn: ‚Sozial ist, was Arbeit schafft’; Förderung des Ehrenamtes; politische Entscheidungen mit den Bürgern. Joseph verwies gerade in diesem Zusammenhang auf seine maßgebliche Unterstützung des Bürgerbegehrens „Hände weg vom ‚Alten Markt’!“ und auf seine kritische Haltung zur Umgestaltung des Ellen-Wiederhold-Platzes.
 
Zur Frage des christlichen Gebotes der Sonntagsruhe betonte Joseph, dass der Sonntag angesichts seines übervollen Wochenstundenplanes der einzige Tag sei, an dem er sich um seinen kleinen Sohn Julius kümmern könne: ‚Der Sonntag ist der einzige Tag, an dem ich mich meiner jungen Familie widmen kann.’ Joseph sieht zur Zeit keinen Bedarf, die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage auszuweiten.
 
Auf die Frage, welches seine größte Befürchtung als Bürgermeister wäre, antwortete er: ‚Wenn ich als Bürgermeister auf Beschluss des Rates etwas umsetzen müsste, hinter dem ich persönlich nicht stehen könnte.’
 
Joseph richtete an die Bürgerinnen und Bürger den Appell, unbedingt zur Wahl zu gehen, wenn man nicht die falschen Leute im Rat sehen wolle.