FDP steht an der Seite des Vereins Ein traditionsreicher Hildener Sportverein, die Hilden Wains, fast auf den Tag genau vor 24 Jahren als Abteilung des SV Hilden-Ost gegründet, sitzt buchstäblich auf der Straße, da die Stadt Hilden seit nunmehr zwei Jahren offensichtlich nicht in der Lage oder willens ist, ein passendes Ausweichgelände für die über 120 Hildener Baseballer und Softballer zu finden.
![]() Die Folgen einer erzwungenen Einstellung des Spielbetriebs wären katastrophal: eine engagierte Förderung von Jugendlichen fiele weg, die jungen Sportler müssten zwangsweise in umliegende Nachbarstädte abwandern. Das wäre das Aus für den Verein! Ein negativer Trend für die angebliche „Sportstadt Hilden“, den es rechtzeitig zu stoppen gilt!
Seit zwei Jahren sind die engagierten Hildener Sportler bereits heimatlos. Und das einem Baseball-Team, das mit seinen starken Leistungen in der Liga weit über die Grenzen der Stadt Hilden bekannt ist. Es ist ein Offenbarungseid für die Verantwortlichen der Stadt, die dieses Thema seit Jahren vor sich herschieben. Diesen Mittwoch wird im Stadtentwicklungsausschuss erneut über die Zukunft der Hilden Wains abgestimmt.
Die Fraktion der Hildener Liberalen hat in dieser Sache längst klar Position bezogen:
„Es ist eine Investition in unsere Kinder, in Bildung und Sport!“, so der erste stellvertretende Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende der FDP, Rudolf Joseph, und weiter: „SPD, Grüne und dUH nehmen den Tod des Vereins billigend in Kauf!“
Foto: Ratsherr Dr. Heimo Haupt begrüßt den Sportkoordinator
der Wains, Klaus-Ulrich Brune (Foto: Torsten Falk)
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Trotz gravierender Schneeprobleme: gut besuchter Neujahrsempfang der FDP Hilden Anlässlich des Neujahrsempfangs der FDP Hilden am 9. Januar 2010 im Gewerbepark-Süd sprach MdB Christian Lindner, Generalsekretär der FDP, zum Thema ‚Hilden zwischen zwei Wahlen’. Insbesondere ging er in seiner Rede auf die Themen Harz IV, Steuersenkung, Bildung und Strafrecht ein; grundlegendes Ziel der Landeswahl am 9. Mai 2010 sei es, eine rot-rot-grüne Regierung zu verhindern.
![]() MdB Christian Lindner
(Foto: Torsten Falk)
Wesentliche Ziele der ‚Agenda 2010’ seien nicht erreicht worden, resümierte Lindner; ein großes Problem sei die Arbeitsmarktferne vieler Hartz IV-Empfänger; hier gehe es um eine Verbesserung der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. – Die Steuersenkungsdiskussion sei inzwischen surreal: Ein Hauptziel, die Vereinfachung, sei völlig aus dem Blick geraten; hier sollte es z.B. für die Bürgerinnen und Bürger möglich sein, nur alle zwei Jahre eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Angesichts der aktuellen Steuerprognose, dass 2013 124 Mrd. € mehr als 2005 in die Staatskasse fließen werde, sollte ein Teil davon der Entlastung der Bürgerinnen und Bürgern dienen. Hier gehe es – so die Forderung Lindners - um die Einhaltung des Koalitionsvertrages. –
![]() MdB Christian Lindner
(Foto: Torsten Falk)
Bis 2013 sollten 10% der Wirtschaftsleistung in Bildung und Forschung fließen. Die FDP habe in NRW dafür gesorgt, dass 8000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen wurden; Rot/Grün habe angesichts rückläufiger Schülerzahlen dagegen bis 2010 8000 Lehrerstellen abbauen wollen. – Jetzt gelte es, den demographischen Wandel für kleinere Klassen und damit eine bessere Unterrichtsqualität zu nutzen. Das Hochschulfreiheitsgesetz sollte im übrigen auch auf die Schule übertragen werden. - Ein neues Landesstrafrecht solle dem Gedanken der Resozialisierung größere Bedeutung einräumen; nicht Rache, sondern Eröffnung einer zweiten Chance sei das Ziel. – Abschließend betonte Lindner die mittelstandsfreundliche Politik der FDP.
Nicht nur der Ortsverbandsvorsitzende Rudi Joseph, sondern das gesamte Plenum dankte Lindner mit langanhaltendem Applaus für dieses klare Statement.
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Der diesjährige Neujahrsempfang der FDP Hilden erlebte – wie schon der Empfang 2009 – ein ‚Highlight’: Gab damals der Landesvorsitzende der FDP-NRW und Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart die Leitlinie ‚Chancen schaffen, Leistung fördern’ vor, so sprach dieses Jahr MdB Christian Lindner, Generalsekretär der FDP, zum Thema ‚Hilden zwischen zwei Wahlen’ (s. den Beitrag ‚Generalsekretär Christian Lindner MdB spricht in Hilden’ ). Rudi Joseph und MdB Christian Lindner (Foto: Torsten Falk)
Begrüßt wurde der Berliner Politiker durch den Ortsverbands- und Fraktionsvorsitzenden Rudi Joseph, der gleich eingangs die beachtlichen Ergebnisse der Liberalen im vergangenen Superwahljahr 2009 würdigte:
Ein Plus von über 6,5 % gegenüber dem Kommunalwahlergebnis von 2004 sieht Joseph als Belohnung der konsequenten Arbeit der FDP in Hilden in den vergangenen fünf Jahren. 13,1 % bei der Kommunalwahl und über 18 % bei der Bundestagswahl seien ein klarer Auftrag der Bürger und Bürgerinnen.
Gleichfalls ein historisches Ergebnis erzielte Rudi Joseph mit der FDP bei der Bürgermeisterwahl am 30. August 2009: 17,6 % der abgegebenen Stimmen. Dieses und die Wahl zum ersten stv. Bürgermeister empfinde er als große Ehre, aber auch als Verpflichtung. Er knüpfte hiermit an die Tradition eines großen Liberalen an, Willi Giesen, der über 20 Jahre stellvertretender Bürgermeister von Hilden war.
![]() Klare Worte fand Joseph auch zu brisanten Themen der Hildener Lokalpolitik, wie z.B. zu dem zur Zeit polarisierenden Thema ‚Hilden Wains’:
► Die FDP werde bei der geplanten Baseballanlage unverändert zu ihrem Wort stehen. Das gleiche gelte auch für die im Wahlkampf geforderte Öffnung der Weststraße, um die Hildener Unternehmen nachhaltig zu entlasten.
► Bei der Neugestaltung des Ellen-Wiederhold-Platzes stehe für die FDP das Verursacherprinzip im Vordergrund: Es könne nicht sein, dass mit neuen Schulden in Höhe von 1,9 Millionen Euro „die Hildener Steuerzahler, die Hildener Bürgerinnen und Bürger, zur Kasse gebeten werden“, so Josephs unmissverständliche Forderung.
► Alle Ausgaben in 2010 – wie die für den Ellen-Wiederhold-Platz - gehörten auf den Prüfstand. Die vorhandenen Mittel müssten bedarfs- und zielgerecht verwenden werden. Es könne nicht sein, dass in dem vorgestellten Haushalt mehr als 6 Millionen Euro fehlen.
► Eine Inbetriebnahme der CO-Pipeline sei mit der Hildener FDP nicht zu machen. „Wir nehmen die Bedenken und Ängste der Hildener Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Die Sicherheit der Bürger geht vor Profitdenken der Bayer AG“, stellte Joseph abschließend kategorisch fest.
![]() Rudi Joseph und Horst Welke (Foto: Torsten Falk)
Horst Welke wurde für mehr als 40 Jahre Treue zu den Liberalen mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet.
![]() Moritz Körner (Foto: Torsten Falk)
Auch die Jungen Liberalen kamen durch ihren Mettmanner Kreisvorsitzenden, Moritz Körner, zu Worte. Er appellierte in einer engagierten Rede an alle Anwesenden, Rot/Rot/Grün am 9. Mai und damit z.B. eine Gleichmacherei in der Bildungspolitik zu verhindern. Es sei Aufgabe der ‚Julis’, Jungwähler von der FDP zu überzeugen.
Körner konnte zurecht zufrieden sein mit den Erfolgen der Jungen Liberalen; so verwies er u.a. auf die Verteilung von über 2000 CDs an die Erstwähler in Hilden, auf die erfolgreiche Organisation einer ‚Beachparty’ und auf den unermüdlichen Wahlkampfeinsatz im gesamten Kreisgebiet.
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Die FDP hat sich, seit die Hilden Wains den Sportplatz Kalstert verlassen mußten, entschieden für die Anlage eines Base- und Softballplatzes auf Hildener Boden eingesetzt.
So klar, wie unsere Aussagen im Wahlkampf waren – z.B. während der Podiumsdiskussion in den Vereinsräumen des SV Hilden Ost am 19. Juni dieses Jahres -, so nachdrücklich setzte sich die FDP in beiden STEA-Sitzungen der neuen Sitzungsperiode am 11.11. und am 09.12. für diese Sportanlage und gegen die starre Nein-Haltung von SPD, dUH und Grünen ein.
Am 11.11. gelang es der FDP noch, die CDU davon zu überzeugen, daß die Hilden Wains eine Heimstatt brauchen. – Leider sprachen sich letzte Woche (am 09.12.) dann nur noch die FDP und die BA für eine Fortsetzung der Suche nach einer Interimslösung aus! Die CDU schreckte vor den Konsequenzen der Falschaussage der Verwaltung zurück, eine 7stellige Nachkaufpreisregelung würde im Falle einer Interimslösung in der Giesenheide fällig.
Die angebliche Existenz einer solchen Nachkaufpreisregelung wurde in der Sitzungsvorlage zum STEA vom 09.12. den Ratsmitgliedern verschwiegen und erst in der Sitzung als Totschlagargument ‚aus dem Hut gezaubert’, um ein endgültiges ‚Nein’ zu erreichen.
Jetzt wird eingeräumt, daß Sportanlagen und Nebengebäude von einer Nachkaufpreisregelung explizit im notariellen Vertrag ausgeschlossen wurden.
Dieses Taktieren der Verwaltung mit Fehlinformationen ist für die FDP unerträglich. Wir verurteilen einen solchen leichtfertigen Umgang mit den Wünschen und Hoffnungen von Bürgerinnen und Bürgern und mit ihren gewählten Vertretern vorbehaltlos.
Die FDP fordert´- wie schon im STEA vom 09.12. -, daß die Giesenheide (Fläche c) für eine mehrjährige (ggf. als Erbpacht) Anlage eines Base- und Softballplatzes näher geprüft wird. Es ist weiterhin zu prüfen, ob die Hilden Wains die entstehenden Kosten durch Eigenleistungen reduzieren können.
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FDP-Fraktionsvorsitzender Rudi Joseph enttäuscht über die Haltung von SPD, Grünen und dUH
Am 11. 11. entgingen die Hilden Wains nur knapp einer Katastrophe. Die SPD erinnerte sich im Stadtentwicklungsausschuss nicht mehr an ihre Zusagen im Kommunalwahlkampf und votierte – zusammen mit Grünen und dUH – für das endgültige Aus für eine Soft- und Baseballanlage auf Hildener Boden. Sie nimmt damit den Tod des Vereins billigend in Kauf.
Die CDU sah sich gleichfalls plötzlich nicht mehr in der Lage, der Schaffung einer Soft- und Baseballanlage im Hildener Westen zuzustimmen, und regte eine erneute grundsätzliche Suche nach einem geeigneteren Standort an. Das hätte eine Lösung des drängenden Problems auf den Sanktnimmerleinstag verschoben und gleichfalls den Untergang – wenn auch schleichend - für den seit 23 Jahren in Hilden beheimateten Verein bedeutet, denn schon seit Jahren sind die Hilden Wains heimatlos.
Dass das Schlimmste für die Wains verhindert werden konnte, verdanken sie der FDP, der es kraft ihrer Argumente gelang, ein überwältigendes ‚Nein’ zu verhindern. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Dr. Heimo Haupt, entlarvte in einer kämpferisch starken Rede viele Argumente der Baseballgegner als gezielte Falschinformationen und erinnerte SPD und CDU an ihre vor dem Wahlkampf eingegangene Verantwortung für den Verein. FDP-Ratsherr Friedhelm Burchartz ergänzte durch eine mit viel persönlichem Engagement vorgetragene Philippika, in der er die gezielt gestreuten Falschmeldungen selbsternannter Ökologen mit großer Fachkompetenz zurückwies.
FDP, eine gewandelte CDU und die BA konnten schließlich mit 10:9 Stimmen durchsetzen, dass ein ergänzendes faunistisches Gutachten in der nächsten Vegetationsperiode für das geplante Gebiet erstellt und den Hilden Wains für die Übergangszeit ein Ausweichgelände bereitgestellt wird.
Die FDP zeigte sich über dieses Abstimmungsergebnis hochzufrieden: „Die FDP wird auch weiterhin zu ihrem Wort stehen, den Hilden Wains eine Heimstätte zu geben! Wir bleiben dran!“, verspricht Rudi Joseph.
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